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Der Gordon Setter

Geschichte: Von den vier verschiedenen Setterrassen ist der GS , früher schottischer Setter, der kräftigste. Er trägt den Namen seines Züchters, Duke Alexander of Richmond and Gordon, der offensichtlich einen robusten, kräftigen Jagdhund für das heimische Federvieh im rauen schottischen Klima in schwierigem Gelände züchten wollte. Er kreuzte schwarze Setter mit Collies und Bloodhounds, auch Pointer, Spaniels und Epagneul sind beteiligt gewesen.  Das Hauptaugenmerk lag bei der Entstehung dieser Rasse auf der Trittsicherheit und einem hervorragenden Geruchssinn.  

1924 wurde dann vom englischen Kennel Club offiziell dem black and tan-farbenen schottischen Setter der Name Gordon Setter verliehen.  

Wesen: Der GS ist bei richtiger Haltung stets freundlich zu jedermann. Seine Gelassenheit und Liebenswürdigkeit machen ihn zu einem guten Familienhund.

In den ersten beiden Jahren ist er ein wahres Energiebündel, das eine konsequente Erziehung benötigt und einen noch wenig von der späteren Gelassenheit spüren läßt. Da GS sehr intelligent sind, kann man sie vorzüglich mit Lernspielen, Hundeschule oder Jagdausbildung beschäftigen. Langeweile und geistige Unterforderung tun ihm nicht gut. 

Angeblich soll der GS der langsamste und ruhigste aller Setter sein, trotzdem hat er viel Temperament und einen Energie geladenen Bewegungsdrang, der in den ersten beiden Jahren täglich mindestens eine Stunde freies Laufen erforderlich macht.

In einer unternehmungslustigen, vielleicht sogar sportlichen Familie mit geregeltem Tagesablauf fühlt sich der GS richtig wohl. Er braucht ein Zuhause, das ihm Sicherheit und Geborgenheit gibt und wo man viel Platz und Zeit für ihn hat. Dann ist er ein ruhiger, gelassener und unkomplizierter Mitbewohner.  

Aussehen: Das gesamte Erscheinungsbild ist von eleganter, kräftiger Natur.  

Das Fell ist tiefschwarz glänzend und seidenweich, am Kopf und an den Läufen vorn kurz und fein, an den Hinterseiten der Beine, der Rute, am Bauch und an den Ohren lang und federnd.

Der leuchtend braune Brand setzt sich an den Lefzen, Beinen, über den Augen und auf der Brust deutlich ab.

Die Größe sollte bei Hündinnen nicht mehr als 62 cm, bei Rüden 66 cm betragen.

 

smart fellows | br.nachtigal@web.de